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Leipziger Volkszeitung
Auszüge aus der LVZ vom 1. / 2. Februar 1997

Kinder malen und schreiben: "Was meine Oma alles kann"

… Kinder sind eingeladen zum malen und aufzuschreiben, was ihnen zum Thema
"Was meine Oma alles kann", einfällt.
…. Die schönsten Gedichte und Erzählungen der Kinder sollen dann am Schlusstag der sächsischen Frauenwoche ausgestellt werden. … "Wir hoffen heute auf Besuch von vielen Kindern, die mit ihren Großeltern zu uns kommen", sagt Gisela Kurtz, die Vorsitzende vom Verein "Netzwerk älterer Frauen Sachsen".Ihr Verein hatte die Idee zu dieser Mal- und Schreibaktion. …



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Leipziger Volkszeitung
Auszüge aus der LVZ vom 15. / 16. März 1997

Heute Ausstellungseröffnung "Was meine Oma alles kann"

Alt und jung trifft sich heute bei einer Veranstaltung. … Zum Auftakt spricht die Dresdener Schriftstellerin Ursula Ullrich über das Thema: "Wie bringe ich meine Oma ins Kinderbuch". Danach wird über Kinderbücher geplaudert. Höhepunkt ist die Eröffnung der Ausstellung "Was meine Oma alles kann", zu der 200 Texte und Zeichnungen von Kindern eingesandt worden sind.

r.

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Hallo! Leipzig
Auszüge aus Hallo! Leipzig vom Samstag, 14. November 2001


Leipzigs fitte Euro-Senioren

Rentnerinnen klären Teenies über neue Währung auf

Sie sind die Euro-Seniorinnen Leipzigs - die Frauen vom Verein Netzwerk älterer Frauen.
Im Gegensatz zu dem Vorurteil, dass Senioren ausschließlich Vorbehalte der neuen Währung gegenüber haben, zeigen sich hier die alten Damen ganz schön pfiffig.
In Johann-Georgenstadt haben sie bereits Schüler der 7.Klasse in Sachen Euro unterrichtet. "Wir waren alle begeistert" erinnert sich Gisela Kurtz. Sie hat das Projekt ins Leben gerufen.
…..im Großhandel wurden Eurorechner gekauft, damit die älteren Frauen leichter von DM in Euro umrechnen können. Eurospiele kamen hinzu….
…. Deshalb stand der diesjährige "Netzwerktag" im Verein auch unter dem Motto
"Euro-Easy".
Der schreibende Senior Erik Tauchmann hat… einen Liedtext gedichtet, die friesische Netzwerkfreundin Maria Pielage schrieb ihre Meinung auf und das Netzwerkmitglied Ilse Uhlrich hat sogar einen echten Euro-Krimi zu Papier gebracht. Doch für die größte Erheiterung sorgte das hauseigene Theater mit seinem Sketch "sechs mal Kaffee und der Euro". Und weil dieses Senioren-Euro-Programm nahezu einmalig ist in Sachsen, gehen die Damen damit auch auf Tournee.

Swenia Teichmann

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Leipziger Volkszeitung
Auszüge aus der LVZ vom Donnerstag, 6. Dezember 2001


Altershilfepreis wurde erstmals vergeben

Am "Tag des Ehrenamtes" wurde gestern erstmalig der "Altershilfepreis des Regierungsbezirkes Leipzig 2001" (RP) verliehen.
Ausgelobt worden war er für Projekte und Initiativen, die älteren Menschen die Gestaltung ihres Lebensabends in einem entsprechenden Wohnumfeld ermöglichen.
Zehn Bewerber aus der Messestadt sowie den Landkreisen hatte es für die mit
10 000 Mark dotierte Auszeichnung gegeben.
Platz eins (6000 Mark) belegte Leipzigs Senioren- und Familien- Selbsthilfe (Sefa).
…… Den zweiten Platz (3000 Mark) belegte das ebenfalls in Leipzig ansässige Netzwerk älterer Frauen Sachsen, das sich in Meyersdorf um die Betreuung älterer und hilfsbedürftiger Mitbürger bemüht, damit diese so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. "Die Summe hilft, unsere Begegnungsstätte zu unterhalten. Die ist nämlich wunderschön saniert worden. Damit stieg aber auch die Miete", so Gisela Kurtz vom Verein.
….. Der Altershilfepreis sei in Sachsen momentan ein "singuläres Ereignis", meinte gestern bei der Feierstunde Regierungspräsident und Schirmherr Christian Steinbach. ……..

A. Rau

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Leipziger Amtsblatt
Auszüge aus dem Leipziger Amtsblatt Nr. 4 vom 23. Februar 2002


Immer mittwochs: Teestunde in der neuen Heimat

Es ist Teestunde mit Frauen ausländischer Herkunft im Bürgerhaus Meyersdorf.
Die gespannte Aufmerksamkeit der 10 Frauen aus Russland, der Ukraine, dem Sudan und Deutschland gilt dem Rezept für eine pikante Brokkoli-Suppe …- auch ein Kochrezept kann Spannungen lösen, Fremdheit besiegen, Integration beschleunigen.
Said Ahmedi Asia, die Rechtsanwältin aus dem Sudan, erzählt den Frauen von ihrem Entwicklungsweg… Momentan schreibt sie an ihrer Doktorarbeit zum Internetrecht. "Kontakte knüpfen und gut deutsch sprechen lernen - das ist das allerwichtigste" rät sie den Frauen….
"Älter werden in der neuen Heimat" nennt sich das Projekt des Netzwerkes älterer Frauen Sachsen e.V.. Es bietet allen ausländischen Frauen, die in Leipzig leben, mittwochs von
10-15 Uhr, die Möglichkeit, sich Rat und Hilfe in Fragen des täglichen Lebens zu holen.
…."Hilfe bei der Einbürgerung zu geben ist unser Hauptanliegen", erläutert Nina Kästner, die gebürtige Russin, ihr das Projekt, das sie zusammen mit der Vereinsvorsitzenden Gisela Kurtz ins Leben gerufen hat…..

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Leipziger Wochenkurier
Auszüge aus der Leipziger Rundschau vom 6. März 2002


Hilfe bei der Einbürgerung

Kontakte beim Tee

Kleinzschocher. Jeden Mittwoch bietet der "Netzwerk älterer Frauen Sachsen e.V." von
10-15 Uhr in der Herrmann-Meyer-Str. 38 ausländischen Frauen die Möglichkeit, sich Rat und Hilfe bei allen Fragen des täglichen Lebens zu holen.
Unter dem Projektnamen "Älter werden in der neuen Heimat" liegt das Hauptanliegen des Vereins auf der Begegnung von Frauen ausländischer Herkunft, die jetzt in Leipzig leben, mit Leipziger Netzwerkfrauen.
…Bei einer Teestunde kann über alles gesprochen werden - übrigens in deutscher Sprache, damit dieser gemütliche Plauder-Nachmittag gleichzeitig eine Art Aufbau-Sprachkursus ist und leichter Kontakte geknüpft werden können.

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Sonntag Nr.30
Auszüge aus der Sonntagszeitung vom 28. Juli 2002


Älter werden in der neuen Heimat

"Netzwerk älterer Frauen Sachsen" hilft Frauen aus ehemaligen Sowjetrepubliken
…. Frauen aus Russland und den ehemaligen Republiken der Sowjetunion, die sich entschlossen haben, hier in unserem Land eine neue Heimat zu finden, treffen wir wöchentlich in der Herrmann-Meyer-Str. 38.
Die Gründe, die die Frauen veranlasst haben, ihre Heimat zu verlassen, sind so verschieden, wie die Menschen selbst. Das Bemühen, hier in Deutschland Fuß zu fassen, unterstützen wir vielfältig und sensibel.
…. Dabei ist konkrete Hilfe notwendig. Das Wichtigste ist die Beherrschung der deutschen Sprache… und so haben wir etwas "Deutsch-Unterricht" in unsere Begegnungen mit hinein genommen. Unsere Projektleiterin ist gebürtige Russin, so dass Verständigung gut klappt, wenn einmal die deutschen oder russischen Vokabeln fehlen….. Kontakt und Integration in unsere Gesellschaft sind ein Ziel, dass sich manchmal schwer erreichen lässt. Da gibt es zum Beispiel Anträge aller Art zu stellen, Formulare auszufüllen…
Auch die heitere Seite schafft Nähe. … Singen, Geschichten erzählen, Kochrezepte austauschen, alles in deutscher Sprache…
… Dass Erinnerungen bestehen bleiben und gleichwertig gute hier gesammelt werden, ist Anliegen unseres Projektes. Heimat soll mehr sein, als nur Wohnen und finanziell einigermaßen zurechtkommen. Zu diesem Anliegen möchten wir mit unserem Projekt gern einen Teil beitragen.
Wer mitmachen möchte oder einfach schauen: mittwochs ab 15 Uhr, Galeriecafé, Herrmann-Meyer-Str. 38, 04207 Leipzig.

Ilse Uhlrich

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